Endlich macht das Wetter mit…
und lässt uns an die Mosel reisen. Auf direktem Weg fahren wir via Basel, Elsass und Saarbrücken nach Trier. Etwas ausserhalb von Trier auf dem Weingut von Nell fanden wir einen herrlichen Stellplatz mitten in den Reben. Auf dem Weingut gab es ein Restaurant, welches für das Wohl der Gäste einiges parat hatte. Trier selber hat uns gewaltig überrascht. Eine sehr lebhafte und doch gemütliche Stadt mit viel Charme und einer einzigartigen Stimmung – man fühlt sich einfach wohl in Trier.
Die weitere Reise entlang der Mosel lässt sich am besten mit: Camper-Eldorado betiteln. – Aber schaut doch einfach die Fotos an und man merkt was da gemeint ist. Praktisch jedes Dorf hat einen oder mehrere Stellplätze – hier spürt man, dass Wohnmobil-Reisende willkommen sind. Landschaftlich ist es halt wie immer wieder erlebt: dort wo der Wein wächst ist die Landschaft immer besonders schön.




Zwischen den Reben auf dem Weingut von Nell fanden wir einen wunderschönen Stellplatz….

… und machten uns gleich zu Fuss ins etwa 1.5 km entfernte Trier.




nicht nur die älteste Stadt Deutschlands – sicher auch eine der schönsten. Info zur Porta Nigra.

Der Stellplatz in Trittenheim liegt wunderschön an der Mosel, ist ruhig und ein guter Startpunkt für diverse Aktivitäten. Velofahren, wandern, Schiffsfahrt, Weinproben….



Von Trittenheim fuhren wir mit dem Schiff bequem nach Bernkastel-Kues. Also diese Reise hat sich 100% gelohnt. Die entspannte Schiffsfahrt wurde dann von einem märchenhaften Städtchen noch übertrumpft. Info über Bernkastel-Kues.


Weiter ging es den Moselschleifen dem Fluss entlang.





Ein kleiner Tipp für ein gute Essen oder einen feinen Schluck Wein ist sicher das Weingut Caspari – also wir waren da sehr gut aufgehoben.



Kröver Nacktarsch ? – schon mal gehört ?
Wir wussten, dass es ein Wein mit diesem Namen gibt. Als wir dann merkten, dass es von Traben-Trarbach nur ein kleiner Trip mit dem Velo dorthin ist, schwangen wir uns in die Sättel.

Natürlich wollten wir uns den Nacktarsch (Wein) nicht nur anschauen – logisch, dass wir diesen speziell benannten Rebensaft auch probierten. – mmmhhhhhh.



Eine kurze Wanderung brachte uns hoch über Zell auf den steilsten Rebhang Europas. Für den Rückweg wählten wir eine grosse Schlaufe aus, damit der Abstieg ein wenig knieschonender ist. Je weiter wir von Zell entfernt waren, desto dunkler wurden die Wolken am Himmel. Natürlich hatten wir für diesen Kurztripp keine Regenschütze mitgenommen – warum auch ? – Nun kürzen wir die Story ab: Letztendlich kamen wir nässer als ein Taucher zuhause (im Wohnmobil) an und machten dann einen 100%-Tenuewechsel.



Die Burg Eltz stammt aus dem 12. Jahrhundert. Wer mehr darüber erfahren möchte fährt mal hin oder informiert sich hier: Link zur Burg Eltz

Happy Mosel – das ist so ähnlich wie bei uns der Slow Up – schlichtweg ein Volksfest per Velo und so allem was Rädern aber keinen Motor hat. – Da machten wir natürlich mit.
In Beilstein machten wir Pause, genossen den Ausblick von der Burg und überquerten dann die Mosel mit der Fähre.




Dort wo Mosel und Rhein zusammenfliessen ist das deutsche Eck. Genau an dieser Stelle gibt es den Camping Knaus inkl. Stellplatz. Per Fähre gehts dann in wenigen Minuten über den Rhein in die Stadt.


Hoch über Koblenz fand 2011 die Bundesgartenschau statt. Per Seilbahn kommt man bequem auf diese Anhöhe. Festung Ehrenbreitenstein nennt sich das. Die Aussicht auf Koblenz, Mosel und Rhein ist herrlich von dort oben. Zeit für einen Museumsbesuch sollte man unbedingt einplanen.

Von nun an geht es nicht mehr den Bach (Mosel) hinunter – es geht wieder aufwärts – dem Rhein entlang.
Wir fahren nach Mainz – zum Wohnmobilstellplatz


Also ganz ehrlich – uns hat Mainz nicht grade vom Sockel gehauen – aber vielleicht verglichen wir das halt noch mit Trier – und da hat es jede Stadt schwer.
So schwangen wir uns wieder mal auf unsere Räder und fuhren dem Rhein entlang nach Rüdesheim. Wir wollten uns mal die berühmte Drosselgasse ansehen.


Weiter geht es den Rhein hinauf…
das heisst eigentlich neben dem Rhein.

In Breisach gibt es einen Stellplatz am Rhein. Da unsere Zeit langsam knapp wurde, beliessen wir es mit einem guten Nachtessen und einer Übernachtung.
So langsam ging es wieder heimwärts….
…. also nicht direkt. Wir wollten natürlich noch die Familie unserer Tochter besuchen und schauen was die Enkelkinder so machen.

Ausgangs Basel war die 3-spurige Autobahn plötzlich gesperrt. Der Grund war schnell erkannt: die Polizei musste zuerst eine ganze Enten-Familie einsammeln, die sich auf die Autobahn verirrt hatte. Das war doch mal ein sehr sympathischer Auftritt von unseren Strassen-Sheriffs.

Nun – mit diesem herzigen Bild schliessen wir den Bericht einer wunderschönen Reise und melden uns dann hoffentlich bald wieder mit einem neuen Trip.

