Seit Anfang Dezember stand unser Wohnmobil vor der Haustüre. Eigentlich wollten wir mal in die Berge zum Schnee – aber entweder passte das Wetter nicht, oder wir waren nicht fit dafür. Seit Weihnachten begleitete uns ein hartnäckiger Husten. Jetzt endlich haben wir das Wetter und den Husten im Griff und wir können wieder herumreisen.
Wir planten eine Tour entlang der deutschen Weinstrasse und auf dem Rückweg dann der badischen Weinstrasse entlang.

Die 1. Etappe
führte uns nach Colmar. Am Yachthafen fanden wir einen gut gelegenen Stellplatz, den wir schon mehrmals besuchten. Von da her ist man in ca. 15 Minuten im hübschen Stadtzentrum, wo allerhand los war. In Colmar fand ein Karnelvals-Umzug statt.




Die 2. Etappe
verlief zuerst durch Frankreich und endete dann in der Pfalz.

Auf dem Weingut Rogenwieser gibt es grosszügige Stellplätze bei den Reben. Das Dorf hingegen war wie ausgestorben. Beinahe jede Strasse ist da mit Gräben und Absperrungen versehen, so dass da kein Leben mehr zu spüren war. So verliessen wir dann diesen Ort nach einer Übernachtung wieder.
Die 3. Etappe
zeigte uns einige hübsche Weindörfer.

In Muusbach bei Neustadt an der Weinstrasse fanden wir noch den letzten Stellplatz (auf diesem Weingut gibt es nur 8 Plätze). Am Wochenende wird hier ein grosser Ansturm erwartet, da die Mandelbäume blühen und das hier immer gefeiert wird.
Wir erkundeten dann in den 2 Tagen die Umgebung. Deidesheim ist ein wirklich schönes Weindorf. der Deidesheimer Hof ist übrigens sehr empfehlenswert:



Am 2. Tag ging es dann per Velo nach Neustadt. Das ist schon ein ansehnliches Städtchen mit vielen schönen Riegelhäusern:


Danach fuhren wir über Gimmeldingen (das Mandelblüten-Dorf) nach Bad Dürkheim. Dort steht das grösste Fass der Welt. Da würden 1.7 Mio. Liter Wein reinpassen, wenn da nicht ein Restaurant drin wäre.
Die 4. Etappe
war mit 60km auch ohne grossen Zeitaufwand zu schaffen.

Ein gut ausgestatter Stellplatz am Stadtrand beherbergte uns nun 3 Nächte:

Bis in die Altstadt sind ca. 4km zu fahren. Wir machten das wie gewohnt mit unseren E-Bikes, obwohl ein guter ÖV vorhanden wäre.



Am nächsten Tag machten wir eine Velotour. Sie führte uns via Schwetzingen nach Mannheim und dann dem Neckar entlang zurück nach Heidelberg. Nach 57km war es dann aber auch genug – schliesslich ist es erst anfangs Saison und die Sättel sind wohl unsere Allerwertesten noch nicht so gewohnt (oder umgekehrt):


Abendstimmung vor dem Wohnmobil:

Die 5. Etappe
ging entlang der badischen Weinstrasse nach Sasbachwalden – laut Literatur eines der schönsten Weindörfer Deutschlands.

Kann ich nur unterschreiben. Sasbachwalden ist ein sehr schmuckes Dorf mit vielen wunderschönen Riegelhäusern. Unser Stellplatz lag direkt bei der Weinkellerei ALDE GOTT – nur wenige Schritte vom Dorfzentrum entfernt.



Am 2. Tag schnürten wir die Wanderschuhe. Die Gaishölle-Wasserfälle hoch und dann den Panoramaweg rund ums Dorf bescherten uns müde Beine und Durst.






Die 6. Etappe
brachte uns nach Offenburg. Am Stadtrand beim Gifizsee gibt es ein Strandbad. Da ist auch ein Wohnmobilstellplatz.

Nach einem Stadtbummel genossen wir vor dem Wohnmobil unser Nachtessen:


Am nächsten morgen fuhr dann die Baggerkolonne, die da en einer Infrastruktur-Erweiterung am Werke war immer näher zu uns. So entschlossen wir uns doch auf einen zusätzlichen Tag zu verzichten und traten die Heimreise an.
Die 7. Etappe
brachte uns gut und unversehrt nach Hause zurück. Viele interessante Eindrücke, einige gute Gespräche und tolle Weine durften wir erleben.


und hier noch ein paar Detail-Infos:
(mit dem QR-Code kommt man auf die Google-Maps-Karte).







