2026_04 Belgien, Holland, Deutschland

Am 7. April ging es los. Zusammen mit unseren Freunden Matthias und Margrit fuhren wir los.

In Neuried gibt es einen neuen Stellplatz. Ein ausgeklügeltes Buchungssystem gestattet auch Online-Buchungen via Internet. Zu dieser Jahreszeit sind allerdings genügend Stellplätze vorhanden.

Dieser Platz bietet Ruhe und zahlreiche Möglichkeiten zu wandern oder mit dem Fahrrad die Gegend zu erkunden. So blieben wir anstatt der einen geplanten Übernachtung gleich 2 Nächte.

So konnten wir am 2. Tag das nahe gelegene Strassburg besuchen:

Weiter ging die Reise nach Trier. Auf dem Camper Park Treviris waren wir bestens aufgehoben.

Ein Bummel durch Trier:

Nun ging es erst mal nach Holland – ganz genau nach Maastricht. Eine sehr schöne Stadt mit vielen Gassen und interessanten Ecken.

Jetzt fuhren wir nach Belgien. Brüssel umfuhren wir und machten in Brügge Station.

Ein Bijou von einer Stadt. Das muss man sich einfach mal ansehen:

Von Brügge aus fuhren wir (Doris und Jörg) mit dem Zug für einen Tag nach Brüssel. Diese Stadt wollten wir uns auch mal anschauen.

Ja woher kommen denn eigentlich die Pommes Frites? – nach klar: aus Belgien … und die angeblich besten Pommes gibt es in Brüssel – im Maison Antoine:

Weiter ging es durch Brüssel:

Mit dem Zug zurück nach Brügge. Sich Brüssel anzuschauen war wirklich eine gute Idee, aber zurück in Brügge mussten wir schon sagen: Brügge ist ein Herzensort, den man unbedingt sehen muss.

Wir verlassen Belgien und steuern auf Holland zu. Bitte verzeiht mir, wenn ich das Wort Holland für ganz Niederlande verwende – das ist halt so im Volksmund. Aber eigentlich besteht Holland nur aus 2 Provinzen: Noordholland und Zuidholland, während die Niederlande total 12 Provinzen umfasst.

Im Camperpark t Veerse Meer waren wir fast die einzigen Gäste:

In wenigen Minuten am Wasser oder im kleinen Ort.

Im nahegelegenen Restaurant De Meerkoet kann man sehr guten Fisch essen:

oder auch einfach die Abendstimmung geniessen:

3 Tage durften wir hier zu Gast sein, bevor wir dann wieder weiterreisten.

Dieser Platz ist gut gelegen um den berühmten Kinderdijk zu besuchen. Das ist so ähnlich wie der Ballenberg in der Schweiz, aber natürlich mit Windmühlen:

Mit dem Velo und einer kurzen Fähre ging es nach Dordrecht – eine Stadt die man besuchen sollte:

Wer im Frühling Holland besucht, will natürlich die Blumenpracht sehen … und das Mekka der Blumen ist der Keukenhof. Genau da in der Nähe schlugen wir unser Lager auf: in Abbenes.

Der Ausflug – natürlich per Velo – ging logischerweise zum Keukenhof:

Aber auch auf unseren Velotrips ausserhalb vom Keukenhof bestaunten wir immer wieder die riesigen Blumenfelder.

Abendstimmung auf dem Stellplatz:

Sneek gehört schon zu der Region holländisch Friesland und liegt nördlich vom Ijsselmeer. Ein schönes Städtchen. Aber auch auch der Stellplatz am Yachthaven war toll.

Wir haben 2 Tage Sneek und Umgebung genossen, bevor wir weiter fuhren. Wir wollten ja noch mehr vom Friesland sehen.

So strandeten wir in Makkum.

Ein Ausflugsboot war gleich neben unseren Wohnmobilen stationiert. So war es naheliegend, dass wir uns für die angebotene Fahrt zu einer Seehunde-Insel entschlossen:

Am 27. April ist der Geburtstag des holländischen Königs Willem-Alexander. Deswegen ist in Holland (oder eben in den Niederlande) ein Nationalfeiertag: Koningsdag. In Makkum ist es Tradition, dass das Königspaar von einem Balkon aus die Bürger begrüsst. (unter uns gesagt: das ist natürlich nur ein Fake – es ist leider nicht das echte Königspaar). – Aber es ist amüsant und immer toll, wenn ein Fest veranstaltet wird:

Eine Velotour nach Hindeloopen musste natürlich Platz haben im Reiseprogramm. Wir kannten es von früher und wollten diesen wunderschönen Ort unbedingt nochmals besuchen – aber schaut doch selber:

Von Makkum ging es ganz in den Norden – an die Nordsee nach Lauwersoog:

Inzwischen ist es Ende April und tagsüber schon recht mild, wenn der Wind nicht gerade von der Nordsee her bläst. Aber abends wird es nach Sonnenuntergang schnell mal kühl.

So fuhren wir per E-Bike der Nordsee entlang und genossen die frische Meeresluft.

Ansonsten ist hier in Lauwersoog zu dieser Zeit nicht viel los. Das wir im Sommer dann sicher ganz anders sein.

Ja – die Abendstimmung am Meer ist schon wunderschön:

In Münster steuerten wir den Wohnmobilparkplatz beim Allwetterzoo an. Dieser war schon vollständig belegt, aber ein freundlicher Einweiser erlaubte uns auf dem Bus- und Carplatz zu übernachten. So konnten wir Münster doch einen Besuch abstatten:

Nach Münster war Koblenz an der Reihe – die Stadt wo Rhein und Mosel zusammen kommen.

In Koblenz gibt es den Knaus-Camping mit Reisemobilstellplätzen. Dieser war vollständig belegt. Also fuhren wir zum Reisemobilstellplatz Koblenz. Ein einfacher Platz, aber absolut in Ordnung. Im Jahr 2015 waren wir schon mal in Koblenz, anlässlich unserer Mosel-Tour. Aber einen kurzen Besuch in der Stadt wollten wir schon machen.

Hier haben wir uns dann von Matthias und Margrit getrennt. Sie waren der Ansicht, dass jetzt dann schlechtes Wetter aufziehen wird. Wir sahen das positiver und entschieden uns der Mosel entlang weiter zu fahren.

Graach ist ein Vorort von Bernkastel-Kues. Da standen wir direkt an der Mosel auf einem schönen Stellplatz.

Mit dem Velo ist man sofort in Bernkastel-Kues. Also wer es noch nicht gesehen hat, muss das dann aber schon mal nachholen – aber seht doch selber:

Zuviel versprochen? – Nein – das ist für mich ein wahrgewordenes Märchen. Es gibt aber auch wunderschöne Velorouten der Mosel entlang.

Ein besonderer Leckerbissen ist das Zylinderhaus. Das ist ein Museum, das die ganze deutsche Automobilgeschichte zeigt und noch vieles mehr. Es wurde von einer Privatperson initiert (Bernd Benninghoven) und 2017 eröffnet.

Der Stellplatz ist etwas ausserhalb vom Zentrum, aber gleich nebenan ist eine Bushaltestelle. So ist man schnell in der City.

Nun ehrlich gesagt: Baden-Baden hat mich jetzt nicht wirklich überzeugt. Es ist O.K. aber mehr nicht.

So ging unsere Reise am nächsten Tag weiter … nach Endingen zu Mathilde:

Ein besonders liebevoller Stellplatz mit einem freundlichen Team – allen voran natürlich Mathilde – die Betreiberin. Endingen ist in der Region Kaiserstuhl gelegen. Dieses Gebiet ist vom Weinbau geprägt. Wer gerne mit dem Fahrrad unterwegs ist, ist hier goldrichtig.

Diesen Ort muss man sich merken!

Nur einen Katzensprung von Endingen entfernt ist Bahlingen … und dort gibt es eine Straussenwirtschaft: uf m Buck. Die kennen wir schon seit vielen Jahren und kommen immer wieder gerne hierher. Der Weinbauer und Inhaber ist Helmar Schumacher. Hier haben wir schon manches Glas Wein genossen und immer auch Wein mit nach Hause genommen. Ganz besonders schätzen wir hier immer die gemütliche Stimmung, das feine Essen, den guten Wein und die geselligen Gespräche.

Auch von hier her kann man natürlich per Velo schöne Fahrten unternehmen.

Ja Leute – das war unsere letzte Station auf dieser Reise. Jetzt kommt nur noch die Heimfahrt. Aber auch die geniessen wir und freuen uns schon auf den nächsten Trip.

Wer noch mehr Details erfahren möchte: