2026_09 Schweizer-Alpen-Trip

Nach diesem Jahrhundert-Sommer hatten wir eigentlich viel Sonne getankt und zahlreiche Stunden im Wasser verbracht. Somit war eigentlich klar, dass wir im Herbst nicht mehr in den Süden ans Meer wollten.

Da kam der Gedanke „Bretagne“ auf und es schien uns gerade passend für dieses Jahr.

Da waren noch 2 Termine, um diese wir unsere Herbstreise planen mussten. Anfang September war noch die Speuzer-Weinwanderung. Natürlich wollten wir hier dabei sein. Mitte September war noch ein Klassentreffen in Davos, wo ich (Jörg) natürlich meine alten Schulkameraden wieder mal sehen wollte.

Also fuhren wir am 11. September los – bis nach Brunnen an den Vierwaldstätter-See.

Am Wohnmobilstellplatz Muota – auch 5-Liber-Platz genannt logierten wir hier für 2 Tage.

Mit unseren Freunden Doris und Markus genossen wir ein paar Drinks, eine Schiff-Fahrt auf dem Urnersee und 2 gute Nachtessen.

Danach fuhren wir ins Bündnerland – nach Lenzerheide. Auf dem Camping Gravas fanden wir einen schönen Platz. Das Dorf ist nur ein paar Schritte entfernt. In dieser Umgebung gibt es zahlreiche Velowege, das für uns natürlich immer ein Ansporn für eine Tour ist.

Der Heidsee – ein malerischer Flecken

etwas höher gelegen ist das Hotel des ehemaligen Skirennfahrers Beltrametti – das Tgantieni:

Veloweg Richtung Lantsch/Lenz

5 Tage Lenzerheide bei bestem Wetter gingen so schnell vorbei.

Nun ging es zuerst nach Tiefencastel runter und dann nach Davos wieder rauf. Davos Glis war unser nächster Standort.

Gleich ging es los zum Klassentreffen. Es wurde getratscht und gelacht und geaperölet. Eine Kutschenfahrt brachte uns ins Dischma-Tal ins Restaurant Teufi.

die illustre Bande der 1960/61er

Am Abend wurde natürlich weiter erzählt, gefragt und von früher berichtet. Da das Hotel dann mal Feierabend machen wollte, zogen wir weiter in eine Bar und feierten weiter.

Am nächsten Morgen trafen wir uns alle zum Frühstück und schnatterten weiter.

Eine Handvoll 1960/61er erklommen dann noch die Schatzalp (natürlich mit dem Bähnli) und genossen nochmals einen Drink auf der Sonnenterrasse des Restaurant Strela-Alp.

Nach 2 Tagen Davos fuhren wir über den Flüelapass nach Sankt Moritz. der Camping ist in der Nähe der ehemaligen Olympiaschanze – schön sonnig gelegen.

Velotour im Engadin nach La Punt:

Am nächsten Tag ging es dann entlang vom Silvaplaner- und Silsersee nach Maloya:

Wir genossen die 3 Tage Sankt Moritz bei bestem Herbstwetter.

Über den Julierpass ging es weiter … nach Savognin zum Stellplatz. Dieser war aber gar nicht einladend und wir beschlossen nochmals ein paar Kilometer zurück zu fahren und fanden in Rona einen tollen Stellplatz.

Eine Velotour auf die Alp-Flix:

Übrigens isst man hier im Restaurant sehr gut.

Weiter ging die Reise nach Trin – das ist bei Flims/Laax.

Eine Velotour brachte uns an den beiden Seen Crestasee und Caumasee entlang nach Flims:

Velotour nach Laax:

Hinauf auf die Krete mit einem Blick ins Rheintal (man nennt diese Region den Gran Canyon der Schweiz):

In Flims war ja gerade ein Heissluft-Ballon-Treffen. Eines Vormittages war plötzlich so ein Ding über unserem Wohnmobil. Zuerst meinten wir, er lande auf unserem Dach. Aber es reichte noch ein paar Meter weiter auf ein Strässchen.

Über den Oberalp-Pass fuhren wir nach Andermatt – zum Gotthard-Camping.

Zentral gelegen und ein kurzer Weg ins Dorf – so haben wir das gerne.

Eine schöne Tour ist die Strecke nach Realp und zurück:

Gleich in der Nähe vom Camping fand ein eindrückliches Ereignis statt. Mehrere Anhängerzüge positionierte sich so, dass alle miteinander verbunden werden konnten … und so wurden ich gut einer Stunde 760 Schafe verladen.

Ein Fondue geht immer:

Mit der Matterhorn-Gotthard-Bahn ging es über den Oberalp-Pass nach Distentis:

… und wieder zurück auf den Oberalp-Pass. Weiter dann mit der Gondelbahn auf den Schneehühnerstock 2600 Meter über Meer):

… dann zurück zur Mittelstation und weiter zu Fuss ins Gütsch:

vom Urnerland fuhren wir über den Furka-Pass ins Wallis – nach Saas Fee.

18 Jahre ist es her, seit wir das letzte mal hier waren. Früher waren wir während vielen Jahren jeden Herbst da.

Mit der Gondelbahn auf den Hannig und per Velo zum Mattmarkstausee:

Der Weg zur Gletschergrotte ist steil, aber es lohnt sich:

Mit der Gondelbahn gehts zum Spielboden. Hier gibt es tolle Aussichten.

Ein toller Weg führt auf den Hannig hinauf. Da müssen wir doch nochmals rauf:

Unser Lieblingsrestaurant: Die Mühle. Hier waren wir schon früher immer gerne und es hat sich nicht geändert:

Der letzte Abend in den Bergen. 27 Tage werden es morgen sein, wenn wir wieder nach Hause fahren. Ein spezielles Abendessen wartet auf uns:

Natürlich haben wir unser ursprüngliches Ziel die Bretagne nicht vergessen. Das holen wir dann schon mal nach. Aber die letzten Wochen war deas Bergwetter in der Schweiz so gut, dass man hier nicht wegkonnte.

Wer mehr Details wissen möchte: